Buongiorno a tutti! Das Thema von heutItalienisch lernen durch Lesene ist Italienisch lernen durch Lesen. Lesen ist optimal, um neue Vokabeln zu lernen, es kann aber frustrierend sein, wenn der Text zu anstrengend ist. Es gibt vereinfachte Bücher auf dem Markt, bedauerlicherweise sind nicht alle von guter Qualität. Eine Bücherreihe, die wir oft unseren Kursteilnehmern der niedrigen Niveaustufen empfehlen, ist „Imparare leggendo“ von CIDEB, d.h. Italienisch lernen durch lesen. Lassen Sie sich vom minimalen Stil der Webseite von „Imparare leggendo nicht täuschen, CIDEB ist – wie Black Cat – eine Marke des italienischen Verlags „De Agostini“, eines der bekanntesten italienischen Verlage – zahlreiche Familien in Italien haben eine „Enciclopedia De Agostini“ in ihrem Bücherschrank.

Es geht nicht um authentisches Material: Die Kurzgeschichten sind auf das Erlernen der italienischen Sprache abgezielt und die Texte sind absichtlich vereinfacht; die Hörtexte werden von professionellen Sprechern mit gespielten Dialogen und Pausen einer Sekunde bei jedem Komma vorgelesen – aber auf diese Weise spricht man nicht in Italien, außer im Fernseher! Trotzdem bekommen wir oft das Feedback unserer Kursteilnehmer, dass die Hörtexte viel zu schnell sind. In der Tat sind die angegebenen Niveaustufen fragwürdig. Ein Beispiel: „La collana longobarda wird als „Principiante“ bezeichnet, d.h. es sollte für Anfänger geeignet sein. Anfänger?!? Auf keinen Fall würden wir das Büchlein einem deutschen Anfänger empfehlen, sondern ab Ende A1- Anfang A2. Probieren Sie selbst: Auf der Webseite von „La collana longobarda“ gibt es unter dem Bild eine „Hörtext Probe“ und eine „Buch Probe“.

Das korrekte Sprachniveau ist ein gewöhnliches Problem beim italienischen Lernmaterial, das auf einem internationalen Markt gefördert wird: Spanische oder portugiesische Anfänger können solche italienische Texte tatsächlich verstehen, weil zahlreiche italienische Wörter die gleichen lateinischen Wurzeln ihrer Muttersprache teilen und deswegen für sie leicht erkennbar sind.

Es gäbe auch Weiteres zu sagen, aber trotz der Nachteile finden wir es eine gute Idee für die niedrigen Niveaustufen, die längeren Texte der Bücherreihe „Imparare leggendo“ zu lesen und die jeweiligen Übungen zu machen, um neue Vokabeln zu lernen und die im Italienischkurs gelernten grammatikalischen Strukturen anzuwenden. Jedes Kapitel enthält einen Text und danach typische Aktivitäten nach dem „communicative Approach“: Fragen „richtig/falsch“ für das allgemeine Leseverständnis, die klassischen Cloze-Übungen bzw. Lückentexte, usw.

Die Qualität der Texte und der Übungen ist sehr gut, obwohl wir nicht alle Büchlein gelesen haben, verlassen wir uns auf die Zuverlässigkeit des Verlags. Bedauerlicherweise ist das nicht immer selbstverständlich, weil wir ähnliche Produkte von anderen Verlagen geprüft haben, die gänzlich abzuraten sind, wahrscheinlich werden wir das in einem weiteren Beitrag erklären.

Der große Vorteil ist es, dass die Lektüre nicht zu frustrierend für alle Italienischlernenden ist, die noch eine niedrige Niveaustufe haben. In Büchern oder in Zeitungen wird keine Niveaustufe beachtet, ein Schriftsteller sowie ein Journalist kümmert sich gar nicht, ob der Leser den Konjunktiv schon gelernt hat und die stilistische Finesse lässt sich bestimmt von der Schwierigkeit der Wörter oder der Syntax nicht einschränken. Es ist wahr, dass man nicht ALLES verstehen muss, wenn es um authentisches Material geht, aber es gibt Grenzen: Wenn es zu anstrengend und frustrierend wird, ist es besser etwas Leichteres zu lesen.

Wir schlagen viel authentisches Material den starken Lesern unserer Konversationskurse in München vor, aber nur ab dem Sprachniveau B2! Bei niedrigeren Niveaustufen ist es besser, das authentische Material im Unterricht mit der Unterstützung der Lehrkraft zu verwenden.

Bei Fragen hinterlassen Sie einfach einen Kommentar hier unten!

Non ci resta che augurarvi buona lettura!

Ihr Tascla-Team

PS: Dieser Beitrag wurde von Italienern verfasst und von einer Muttersprachlerin sehr schnell durchgelesen. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn Sie Fehler in der Sprache finden.